skip to Main Content
+49 (0)9931/9061680 info@smartpillow.de
Plagiozephalie

Plagiozephalie

Flacher Hinterkopf bei Babys (Plagiozephalie)

Die asymmetrische Abflachung des Schädels bezeichnet man als Plagiozephalie, auch bekannt als Flachkopf-Syndrom. Es handelt sich hierbei um eine der am häufigsten auftretenden Deformierungen bei Neugeborenen. Schätzungen zufolge ist jeder fünfte Säugling betroffen, in einer Studie der American Academy of Pediatrics wird die Verbreitung sogar mit 46,6% angegeben. Untersucht wurden bei der Studie 440 Säuglinge im Alter zwischen 7 und 12 Wochen, bei 205 der untersuchten Babys konnte eine Form der Plagiozephalie festgestellt werden.

Ursachen

Eine Schädeldeformierung kann sowohl vor, während, als auch einige Wochen nach der Geburt entstehen. Ursache einer angeboreren Plagiozephalie kann die ungünstige Lage im Mutterleib sein, in den meisten Fällen wird die Abflachung jedoch erst im zweiten oder dritten Lebensmonat erkannt. Da die Häufigkeit des Flachkopf-Syndroms seit der 1990er Jahre stark zugenommen hat, wird ein Zusammenhang mit der SIDS-Prophylaxe vermutet. Auf Empfehlung von Kinderärzten und Hebammen werden seither Babys zum Schlafen in die Rückenlage gelegt, da so das Risiko des Plötzlichen Kindstodes nachweislich verringert werden kann. Diese Empehlung sollte jedoch auch trotz seiner Nebenwirkungen weiterhin befolgt werden.

Auswirkungen

Die Plagiozephalie hat keinerlei negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Gehirns. Eine Behandlung ist dennoch notwendig, um Langzeitschäden zu vermeiden. In besonders schwerwiegenden Fällen kann die Schädelasymmetrie auch mit einer Gesichtsasymmetrie einhergehen. Neben ästethischen Problemen drohen auch Schäden am Kiefer, Haltungsschäden sowie die Verzögerung bei der Entwicklung der psychomotorischen und kognitiven Fähigkeiten.

Maßnahmen zur Vorbeugung/Heilung

Um eine Abflachung vorzubeugen bzw. bereits eingetretene Schädeldeformitäten zu verbessern, muss verhindert werden, dass der Druck (durch Matratze, Babyschale, etc.) weiterhin einseitig auf das Köpfchen wirkt. Hierzu sollte das Baby möglichst oft getragen werden sowie unter Aufsicht in Bauchlage gelegt werden. Spezielle Babykopfkissen helfen zudem, den Druck besser auf der Unterlage zu verteilen, wenn das Kind nachts in der Rückenlage schläft. Zudem sollte eine osteopathische oder physiotherapeutische Behandlung in Betracht gezogen werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back To Top